Volksopern-Umbau: Vorerst nur Holzbauers Fassade

26. Februar 2002, 20:38
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Berliner Architekten Zerr, Hapke und Nieländer kommen erst irgendwann zum Zug

Wien - Bundestheater-Chef Georg Springer verkündete am Dienstag, was seit drei Wochen beschlossen ist: Wilhelm Holzbauer wird die Fassadensanierung der Wiener Volksoper sofort übernehmen, die Berliner Kollegen Zerr, Hapke und Nieländer die Neugestaltung und Erweiterung des Foyers irgendwann in einer ausfinanzierten Zukunft.

Ersterer Happen ist mit rund 2,9 Millionen Euro (40 Mio öS) veranschlagt, zweiterer, je nach Eigen- oder Fremdeinschätzung, mit 2,1 bis 3,6 Millionen. Volksoperndirektor Dominique Mentha forderte Springer während der Pressekonferenz quasi engelszüngig auf, die Foyererweiterung nicht aus dem Auge zu verlieren, da sie dem Haus diverse neue Bespielungsmöglichkeiten und damit auch Einnahmequellen bieten würde.

Springer: "Die Absicht der Beauftragung besteht, sie ist bis Ende 2003 jedoch keinesfalls möglich." Die Fassadensanierung soll hingegen zügig angegangen und abgeschlossen werden.
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 27. 2. 2002)

Von
Ute Woltron

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