"Kinderbetreuung ist Länderkompetenz"

26. Februar 2002, 13:30
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ÖVP-Familiensprecherin Lakatha weist Kritik Kuntzls zurück

Wien - "Die Kinderbetreuung ist in erster Linie eine Sache der Länder, und im Falle Wiens somit eine Angelegenheit von SP-Stadträtin Laska. Wenn sich also Kunzel für eine bessere Kinderbetreuung ausspricht, ist das eine eindeutige Forderung an ihre Genossin in Wien. Wir können uns dieser Forderung nur anschließen", so die Frauen- und Familiensprecherin der ÖVP Wien, Gemeinderätin Ingrid Lakatha.

Lob am Kindergeld

"Die Bundesregierung hat mit dem Kindergeld eine gute Basis geschaffen, um Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. Mit dem neuen Kindergeld bekommen Familien 36 Monate lang ATS 6000,-- (Euro 436,04) pro Monat und haben zusätzlich noch die Möglichkeit ATS 200.000,-- (Euro 14.534,57) im Jahr dazuzuverdienen. Die Bundesregierung hat damit mehr zustande gebracht als alle SP-Regierungen vor ihr", so Lakatha weiter.

Kindergarten-Mangel sei SPÖ-Schuld

"Gerade die Kinderbetreuungseinrichtungen in Wien leiden stark unter dem Sparstift der alleinregierenden SP-Mehrheit. Ich fordere daher StR Laska auf, sich die Worte ihrer Bundessprecherin zu Herzen zu nehmen, und dafür zu sorgen, dass in Wien wieder mehr Geld für entsprechende Einrichtungen und Tagesmütter zur Verfügung steht", so Lakatha abschließend. (red)

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