Intel setzt auf Entwicklung gegen die Wirtschaftskrise

26. Februar 2002, 13:20
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Craig Barrett: Konzentration auf Kerntechnologien

Intel- Chef Craig Barrett setzt auf den technologischen Fortschritt bei der Überwindung der derzeitigen Wirtschaftskrise. In seiner Keynote-Speech zur Eröffnung der Intel Developer Conference in San Francisco vertrat er die Position, dass vor allem weitere Investitionen in Technologie sowie Forschung und Entwicklung der Schlüssel zu weiterem Wohlstand in den Industrienationen. Vor allem der Übergang zur Informationsgesellschaft und der weitere Ausbau des Internets soll das Wirtschaftswachstum weiter anfachen.

Hoffnungsmärkte

Das Wachstum werde vor allem von den Bereichen E-Business, Kommunikation sowie Zugangstechnologien zu Informations- und Unterhaltungsangeboten getragen, so Barrett. Als Problembereiche sieht der Intel-Chef dagegen den Kommunikationssektor mit seinem langsamen Ausbau des Breitbandangebots und damit die langsame Einführung von Web-Services sowie den Mobilfunkbereich. Daneben muss das Sicherheitsproblem gelöst werden.

Herauswachsen

"Die bestehenden Märkte werden aus der gegenwärtigen Krise herauswachsen. Allerdings wird das Wachstum geringer ausfallen als in China oder Osteuropa", so Barrett. Während in der USA auf 1.000 Einwohner 631 PCs und in Deutschland immerhin 297 kommen, liegt das Verhältnis in China bei zwölf PCs und in Indien bei drei PCs pro 1.000 Einwohner.

Innovationen

Intel setzt in diesem Umfeld auf weitere technologische Entwicklungen. So erlangt der Halbleiterproduzent mit der Kombination des 0,13-Mikron- Produktionsprozesses und 300-Millimeter-Wafer einen eindeutigen Kostenvorteil. Der 0,13-Mikron-Prozess ist bereits in fünf Werken eingeführt. Gleichzeitig will sich der Konzern auf Kentechnologien wie Prozessoren und andere "Grund-Bausteine" für Produzenten wie von Handhelds, Servern und Telekommunikations-Infrastruktur konzentrieren. (pte)

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