EMTS-Nettogewinne um 62 Prozent gestiegen

26. Februar 2002, 12:28
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2002 soll es in der selben Tonart weitergehen

Der Salzburger Handydienstleister EMTS weist für das Geschäftsjahr 2001 Wachstumszahlen aus, von denen die meisten Unternehmen nur träumen können. Der Umsatz erhöhte sich wie prognostiziert um 58 Prozent von 103,22 auf 163,08 Millionen Euro, das organische Wachstum belief sich auf 40 Prozent. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte um 22 Prozent auf 22,77 Millionen Euro und der Nettogewinn explodierte um 62 Prozent von 4,07 auf 6,57 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert EMTS ähnliche Steigerungsraten: Der Umsatz und das EBITDA sollen jeweils um 35 Prozent auf 219,5 bzw. 30,73 Millionen Euro ansteigen und der Nettogewinn sogar um weitere 56 Prozent auf 10,26 Millionen Euro zulegen. Das gab das auf dem Zürcher New Market notierte Unternehmen bekannt.

Value Management

EMTS will das unverminderte Wachstum mit einem sorgfältigen Value Management erreichen, in dessen Rahmen die Ablauforganisation sowie die interne Kommunikation optimiert und standardisiert werden sollen. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen zurzeit europäischer Marktführer. EMTS-CEO Franz Guggenberger erklärte vor wenigen Wochen, dass es nun gelte, "die Chance zum Weltkonzern aufzusteigen", wahrzunehmen. Die Expansionsphase wurde bereits im Vorjahr abgeschlossen.

Vertretungen

Das Unternehmen expandierte im Vorjahr nach Spanien, Frankreich, die Niederlande, Italien sowie Finnland und ist nun in zwölf Ländern vertreten. Von den per 31.12.2001 betriebenen 56 Walk-In-Centers wurden 28 im abgelaufenen Jahr neu errichtet. Von den derzeit 16 Servicefabriken sind neun im Vorjahr neu hinzugekommen. Mit 3,1 Millionen Stück wurden mehr als doppelt so viele Mobiltelefone serviciert wie im Jahr 2000 (1,5 Millionen Stück). Mit Alcatel, Flextronics und Siemens konnten paneuropäische Serviceverträge abgeschlossen werden. (pte)

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