Pankl mit weniger Gewinn

26. Februar 2002, 11:00
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Umsatzwachstum von 15 bis 20 Prozent 2002 geplant

Bruck/Mur - Der steirische Formel 1-Zulieferer Pankl Racing Systems, der auch im Luftfahrtgeschäft tätig ist, hat in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2001/02 (per Ende September) deutlich mehr umgesetzt, aber operativ weniger verdient als in der Vorjahresperiode. Während der Umsatz um 18 Prozent von 11,1 auf 13,1 Mill. Euro (180 Mill. S) wuchs, fiel das Betriebsergebnis (EBIT) im ersten Quartal mit 1,6 (nach 2,0) Mill. Euro schwächer aus. Das Ergebnis je Aktie betrug laut einer Ad-hoc-Mitteilung vom Dienstag 0,36 (nach 0,41) Euro.

Für das Gesamtjahr 2001/02 rechnet das Unternehmen, das sowohl an der Nasdaq Europe in Brüssel als auch am Frankfurter Neuen Markt notiert, mit einem organischen Umsatzwachstum von 15 bis 20 Prozent. Die ursprünglich geplante EBIT-Marge (Betriebsergebnis/Umsatz) von 15 Prozent wurde auf 10 bis 15 Prozent nach unten angepasst.

Einbußen bei Lieferungen

Als Grund dafür nennt Pankl eine Reglementänderung im amerikanischen Rennsport ab dem Jahr 2003. Zwar werde man von der Neuregelung letztlich profitieren, wie es hieß. Für die Übergangszeit im laufenden Jahr müssten aber alle Zulieferunternehmen Einbußen hinnehmen. Außerdem würden Kosten für Entwicklungstätigkeiten im Stammgeschäft und am Rußpartikel-Converter sowie notwendige Restrukturierungen bei Pankl Aerospace (Luftfahrtbereich) das diesjährige Ergebnis beeinflussen.

Im ersten Quartal 2001/02 lag die EBIT-Marge bei 12,3 Prozent. Rund 500.000 Euro hat Pankl in diesem Zeitraum in die Entwicklung neuer Systeme für den Rennsport und das viel versprechende Converter-Projekt investiert. Vor Projektaufwendungen und Einmalbeträgen belief sich das EBIT im ersten Quartal auf 2,2 Mill. Euro, das entspricht einer Marge von 17 Prozent.(APA)

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