CyberTron halbiert Verlust

26. Februar 2002, 19:22
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Wiener Telekombetreiber erwartet für 2002 Break-Even - Umsatz hinter Vorjahreswert

Wien - Der börsenotierte Wiener Telekombetreiber CyberTron hat im Gesamtjahr 2001 nach wie vor tiefrote Zahlen geschrieben, den operativen Verlust vor Abschreibungen (EBITDA) jedoch nach vorläufigen Zahlen von 19,7 Mill. Euro auf 8,5 Mill. Euro (117 Mill. S) mehr als halbiert. Im vierten Quartal hat das Unternehmen nach Ad-hoc-Angaben vom Dienstag mit einem EBITDA von rund 290.000 Euro erstmals seit seiner Gründung ein operativ positives Quartal eingefahren.

Für das laufende Geschäftsjahr 2002 stellt CyberTron-Vorstandssprecher Christian Forstner den Break-Even auf Cash-Flow-Basis in Aussicht. Durch die im Vorjahr durchgeführten Restrukturierungen habe man inzwischen eine "sehr gute" Kostenposition erreicht, hieß es dazu.

Umsatz hinter Vorjahreswert

Der Umsatz blieb 2001 mit insgesamt 66,8 Mill. Euro um knapp 5 Prozent hinter dem Vorjahreswert von 70,2 Mill. Euro zurück. Allerdings habe das Schlussquartal erstmals seit drei Quartalen wieder ein Umsatzplus von 7,5 Prozent (gegenüber dem Vorquartal) beschert, wie CyberTron betonte. Wert legt der alternative Telekom-Carrier nach eigenen Aussagen nun mehr auf Profitabilität als auf schnelles Umsatzwachstum.

Die endgültigen Zahlen für 2001 veröffentlicht CyberTron am 30. April. (APA)

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