Französische Mobilfunkanbieter wegen Abrechnungsweise kritisiert

25. Februar 2002, 18:18
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Verbraucherschützer: Kunden bis zu 30 Prozent zuviel berechnet

Als "betrügerisch" hat die Verbraucherorganisation UFC-Que Choisir die Abrechnungspraktiken der französischen Mobilfunkanbieter angeprangert. Bis zu 30 Prozent der abgerechneten Leistungen seien niemals erbracht worden, erklärte die Organisation am Montag. Sie drohte allen drei französischen Anbietern - Orange, Bouygues und SFR - Klagen an.

Die Fehlberechnungen ergeben sich laut UFC-Que Choisir auf Grund der Tatsache, dass angefangene Zeiteinheiten als ganze berechnet werden. So kämen regelmäßig für sechs bezahlte Stunden am Ende nur vier Stunden und 15 Minuten an tatsächlichen Gesprächen zusammen. Die ungenauen Rechnungen führten vollends dazu, dass über die Mobilfunkrechnungen eine Art "unsichtbare Steuer" eingezogen werde, die für den Verbraucher nicht nachvollziehbar sei.(APA)

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