KTM mit Gewinnsprung

25. Februar 2002, 15:59
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Betriebserfolg im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als versechsfacht

Mattighofen/Wien - Der oberösterreichische Motorradhersteller KTM, der sich 1999 von der Wiener Börse zurückgezogen hat, gab im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/01 (per Ende August) kräftig Gas: Deutliche Zuwächse fuhr das Mattighofener Unternehmen sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn ein.

Bei einem um fast die Hälfte von 129,5 auf 192,3 Mill. Euro (2,7 Mrd. S) gesteigerten Umsatz konnte der Betriebserfolg gegenüber dem Jahr davor von 5,0 auf 30,6 Mill. Euro mehr als versechsfacht werden. Dies geht aus der am Montag im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" veröffentlichten Bilanz hervor. Das Ergebnis gewöhnlicher Geschäftstätigkeit (EGT) sprang 2000/01 von 1,3 auf 30,6 Mill. Euro, als Jahresüberschuss weist KTM 20,3 (nach 1,0) Mill. Euro aus.

Erfolge in den USA

Absetzen konnte das Unternehmen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr in Summe 45.582 Motorräder, das waren um 42 Prozent oder 13.423 Einheiten mehr als im Jahr 1999/2000. Größte Einzelmärkte waren nach wie vor die USA, Deutschland und Australien.

"Weitere Wachstumschancen"

Für das Geschäftsjahr 2001/02 sieht KTM "weitere Wachstumschancen". Vorteile verspricht man sich unter anderem auch davon, dass die massive japanische Konkurrenz derzeit unter dem hohen Yen leide. Zu einem der Schwerpunkte im laufenden Jahr hat KTM die Vorbereitung zum Eintritt in höhere Hubraum-Klassen mit dem neuen Zwei-Zylinder erklärt. Ende August 2001 beschäftigte der österreichische Motorradhersteller insgesamt 711 (Vorjahr: 578) Mitarbeiter. (APA)

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