Wer noch altes Geld findet, muss zur Notenbank

25. Februar 2002, 11:54
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Der Schilling-Umtausch ist bei den OeNB-Kassen auch nach dem 28. Februar gratis und unbeschränkt möglich

Wien - Wer es bis jetzt nicht getan hat, sollte die letzten vier Februartage nutzen, Jacken- und Hosentaschen umdrehen, alte Geldbörsen und Laden nach letzten Schillingen durchstöbern: Mit 1. März 2002 verliert der Schilling seine Gültigkeit als gesetzliches Zahlungsmittel. Dann noch auftauchende Schilling-Bestände können aber - zeitlich und mengenmäßig unbegrenzt - bei den bundesweit acht Kassen führenden Zweigstellen der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) gratis in Euro umgewechselt werden.

Münzen tauscht auch die Wiener Nationalbanktochter Münze Österreich um. Die anderen Kreditinstitute stellen den Gratis-Umtausch generell ein. Es liegt aber im Ermessen jeder einzelnen Bank, auch nach dem Ende der gesetzlichen Gültigkeit die alte Schilling-Währung weiter umzutauschen.

Der unbefristete Umtausch bei der OeNB gilt jedoch nicht für bereits "aufgerufenes" Geld, also ausgelaufene Serien. Dieses Geld - es handelt sich dabei nur mehr um alte Schiling-Banknoten - kann bis maximal 20 Jahre nach dem Einziehungstermin eingetauscht werden. So kann etwa der bekannte "Schrödinger-Tausender", der 1998 eingezogen wurde, noch bis ins Jahr 2018 umgetauscht werden. Ausländische Valuten können dagegen nur noch bis Ende März 2002 bei der OeNB umgetauscht werden. Danach ist der Umtausch nur mehr bei den jeweiligen nationalen Notenbanken möglich. (APA)

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