Langlauf: Lasutina nachträglich disqualifiziert

25. Februar 2002, 13:52
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Italienerinnen Gabriella Paruzzi und Stefania Belmondo bringen Italien einen Doppelsieg über 30 km klassisch - Russen werden protestieren

Salt Lake City - Russlands Nationales Olympisches Komitee (NOK) will wegen der Olympia-Ausschlüsse der Skilangläuferinnen Larissa Lasutina und Olga Danilowa wegen Blutdopings den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) anrufen. "Wir haben noch nicht alle medizinischen Informationen. Doch wir werden den CAS anrufen, um für die Ehre unserer Athleten zu kämpfen", erklärte NOK-Präsident Leonid Tjagatschow am Sonntagabend (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz in Salt Lake City.

Das Internationale Olympischen Komitee (IOC) hatte Lasutina die Goldmedaille über 30 km aberkannt und die achtplatzierte Danilowa disqualifiziert. Beide waren positiv auf das Blutdoping-Mittel Darbepoetin alfa getestet worden. (APA/dpa)

Ergebnis, 30 km der Damen

1. Gabriella Paruzzi (ITA) 1:30:57,1 Stunden
2. Stefania Belmondo (ITA) 1:31:01,6
3. Bente Skari (NOR) 1:31:36,3
4. Anita Moen (NOR) 1:31:37,3
5. Walentina Schewtschenko (UKR) 1:33:03,1
6. Viola Bauer (GER) 1:33:25,1
7. Kristina Smigun (EST) 1:33:52,7
8. Vibeke Skofterud (NOR) 1:35:02,3
9. Julja Tschepalowa (RUS) 1:35:37,4
10. Natascia Leonardi (SUI) 1:35:46,8

LANGLAUF - 30 km klassisch/Damen:

GOLD: Gabriella Paruzzi (ITA)

SILBER: Stefania Belmondo (ITA)

BRONZE: Bente Skari (NOR)

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