Tiefer Glaube an Übersinnliches

23. Februar 2002, 19:23
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Woran die ÖsterreicherInnen glauben - Telepathie führt in der Hitliste

Linz/Wien - In Österreich ist der Glaube an Telepathie, Wunderheilung und Hellseherei ein tiefer: 65 Prozent der Bevölkerung sind laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Spectra von zumindest einem übernatürliches Phänomen wie "Geisterbeschwörung", "Gedankenübertragung" oder "Hellseherei" überzeugt. Besonders Frauen und Jugendliche können sich der Faszination des Übersinnlichen nicht entziehen. Drei von vier Frauen sowie 70 Prozent der 15- bis 29-Jährigen glauben fest an derlei Phänomene.

Die Hitliste der so genannten okkulten Erscheinungen wird mit 41 Prozent von "Telepathie", also einem Gedankenaustausch ohne Verständigung, angeführt. Knapp ein Drittel der Befragten hält "Wunderheilungen" sowie übersinnliche Wahrnehmungen für möglich.

Rund ein Viertel glaubt an "Hellsehen und Wahrsagen" oder "Telekinese", also das Bewegen oder Verbiegen von Gegenständen ohne offensichtliche Einwirkungen. Schon viel weniger überzeugt zeigten sich die Österreicher von "Geisterbeschwörung", "Hexerei" und "Exorzismus". Nur zehn Prozent der 1000 Befragten gaben an, daran zu glauben. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23./24. 2. 2002)

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