Oberösterreichischer Frächter weist Vorwürfe zurück

23. Februar 2002, 15:35
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Luxemburger Ermittler werfen Funktionär schwere Verstöße vor

Linz - Schwere Verstöße werfen, wie am Samstag bekannt wurde, Luxemburger Behörden dem Transportunternehmen Transdanubia mit Sitz in Pasching bei Linz vor: Mehrere Lenker sollen u.a. zu lange unterwegs gewesen sein oder die vorgeschriebenen Ruhezeiten nicht eingehalten haben. Firmenchef Franz Grad wies die Vorwürfe - wie schon Ende Jänner, als der Wirtschaftskammerfunktionär auch unter Verdacht geraten war - zurück.

Fahrer schienen nicht in Lohnbüchern auf

Laut Behörde seien auch zwölf Fahrer ermittelt worden, die in Luxemburg zugelassene Fahrzeuge gesteuert hätten, aber weder auf der Personalliste der besagten Firma noch in den Lohnbüchern geführt worden seien. Dafür gebe es "eine simple Erklärung", so Grad: "Die Lenker sind auf österreichischen Lohnlisten und wurden den Luxemburgern fallweise zur Verfügung gestellt, um Lenk- und Ruhezeiten einhalten zu können."

Er werde am Montag tätig werden und die Vorwürfe widerlegen, erklärte Grad. Es sei "ungeheuerlich", dass behauptet werde, das Unternehmen hätte illegale Fahrer auf Luxemburger Lkw beschäftigt.(APA)

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