Bonzo meets Gnom - Am siebten Tage ruhte er ...

23. Februar 2002, 00:16
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Ausstellungs-Tipps für Wien

Staubwedeln, Teppichklopfern und Dienstmädchen wurde mit der Erfindung des Staubsaugers zwar der Garaus gemacht. Dass die "Wunschmaschine Staubsauger" allerdings auch eine große Errungenschaft war, als man Ende des 19. Jahrhunderts erkannt hatte, dass Staub gesundheitsschädlich ist, zeigt eine kleine Schau im Technischen Museum. Verschiedene Vorläufermodelle des heutigen Staubsaugers, die schöne Namen wie "Bonzo" oder "Gnom" tragen und teilweise auch als Haartrockner oder Massagegerät verwendet werden konnten, veranschaulichen die Entwicklung in den letzten hundert Jahren.

Technisches Museum, 14., Mariahilfer Straße 212, (01) 899 98-6000. Bis 6. 10., Mo-Sa: 9-18.00, Do: 9-20.00, So: 10-20.00

Am Schabbat gedenken gläubige Juden nicht nur der Schöpfungsgeschichte und des göttlichen Ruhens am siebenten Tag, sondern auch des Auszugs aus Ägypten. Gegenstände, die mit dem Schabbat in Zusammenhang stehen, wie zum Beispiel ein Kiddusch-Becher, mit dem der Schabbat zum Sonnenuntergang am Freitag begrüßt wird, oder Gewürztürme, die zur Hawdala (Scheidung zwischen geheiligter und profaner Zeit) benützt werden, können in der Ausstellung "Prinzessin Schabbat" im Jüdischen Museum betrachtet werden. Den Rahmen der Schau bildet Heinrich Heines Gedicht "Prinzessin Sabbath".

Jüdisches Museum, Palais Eskeles, 1., Dorotheerg. 11, (01) 535 04 31. So-Fr 10-18.00, Do 10-20.00
(dek/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23./24. 2. 2002)

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