Rätselraten um angeblichen großen ICQ-Hack

22. Februar 2002, 17:53
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User des Instant Messengers werden zur Mithilfe an der Lösung aufgerufen

Der Internet-Dienst The Register berichtet von einem möglichen großangelegten Hack des Instant Messengers ICQ. Allerdings gibt es dafür keinerlei stichhaltige Beweise. Von Seite der Betreiber aber auch verschiedenste Sicherheitsexperten kann ein Hack weder ausgeschlossen noch bestätigt werden.

Der Hinweis

Ein Leser des Dienstes berichtete, dass plötzlich seine ICQ-Accounts nicht mehr funktionierten. In der letzten Woche waren beide Konten nicht mehr erreichbar und auch das Passwort war ungültig geworden. Die E-Mail-Adresse beider Accounts wurde auf "uin@deathrow.com" umgeleitet. Bei Nachforschungen stellte sich heraus, dass mehrere hundert Accounts auf diese Adresse geleitet sind. Die Conclusion im Original: "... and we began to suspect some kind of mass hack had been carried out".

Keine Klärung

Verschiedenste Vermutungen und Ansätze konnten zu keiner Klärung dieser seltsamen Umstände beitragen. AOL versicherte, dass auf Sicherheit hoher Wert gelegt werden würde und keinerlei Hacks bekannt seien. Sicherheitsexperten konnten lediglich auf einen Hack aus dem Jahre 1998 verweisen.

User sollen mithelfen

Da bislang noch nicht bekannt ist, ob und wieviele User mit ihrem ICQ-Zugang Probleme hatten, wird nun auf die Mithilfe der Anwender gesetzt. Falls ähnliche Vorgänge auch bei anderen Anwender aufgetreten sind, könnte dies zu einer Klärung beitragen. Laut angaben der Experten könnten Cracker die Zugang zu den ICQ-Servern bekommen haben persönliche Daten vieler User schon in ihren Händen haben. Deathrow.com ist übigens eine Softwarefirma und konnte auch nicht zur Aufklärung beitragen. Die bei ICQ angegebenen E-Mail-Adressen führten ins Leere.(red)

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