Radiologie-Kongress

22. Februar 2002, 09:57
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Vom 1. bis 5. März im Austria Center Vienna

Wien - Vom 1. bis 5. März findet im Austria Center Vienna der European Congress of Radiology (ECR) statt. Rund 11.000 Teilnehmer - etwa 6.000 Ärzte und rund 5.000 Beschäftigte von Medizintechnik-Unternehmen - diskutieren die neuen Entwicklungen ihres Fachgebietes. Vor allem ist der Kongress auch jährlich ein Präsentationsort für die zum Teil Millionen-schweren Geräte der bildgebenden Diagnostik.

Jährlicher Treffpunkt der Radiologen

Laut den Veranstaltern hat sich der Kongress seit 1967 in Europa und weltweit zum jährlichen Treffpunkt der Radiologen entwickelt. Zunächst fand er alle vier Jahre statt, dann alle zwei, seit 2000 sogar schon jedes Jahr. Die Veranstaltung ist insgesamt ein Mixtum zwischen wissenschaftlichem Kongress, Fortbildungsplattform und Technikschau.

"Matrix"-Ausstellung

In der "Matrix"-Ausstellung sind beispielsweise Fortschritte der bildgebenden Verfahren zu sehen: PACS, interaktive 3D-Visualisierung, virtuelle Endoskopie und multifunktionale Workstations. Hinzu kommen innovative Ansätze wie zum Beispiel die computergestützte Diagnose in der Mammographie, Brust-Radiographie und -CT, Fortbildungssysteme mit hoher Auflösung und taktilem Feedback für chirurgische Abläufe und Magnetresonanz-Intervention in Echtzeit.

"Molecular Imaging"

Da die medizinische Forschung in der Molekularbiologie und in der Genetik verstärkt betrieben wird, eröffnen sich den Radiologen neue Aufgabengebiete, darunter im "Molecular Imaging" und bei Arbeiten zur Genexpression (Genaktivierung). Auf der anderen Seite beschäftigt sich der ECR mit den Möglichkeiten der klinischen Anwendungen: Eine Reihe von Vorträgen erörtern Anwendungsmöglichkeiten wie Herz-Kreislauf-Diagnostik, interventionelle Bildgebung und Mehrschicht-CT - etwa in der CT-Dickdarmuntersuchung. (APA)

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