Antibiotika-Garnelen und Krebs erregende Substanzen in Öl-Sardinen

21. Februar 2002, 16:30
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Gesundheitsstaatssekretariat warnt erneut vor bedenklichem Essen

Wien - Das Staatssekretariat des Gesundheitsministeriums warnte am Donnerstag erneut per Aussendungen vor bedenklichem Essen. Die Bundesanstalt für Lebensmitteluntersuchung in Graz fand wieder in der Steiermark Garnelen aus Südostasien, die mit dem verbotenen Antibiotikum Chloramphenicol (CAP) kontaminiert sein sollen. Die Bundesanstalt für Lebensmitteluntersuchung und -forschung in Wien hat wiederum in Öl-Sardinen aus Marokko die Krebs erregende Substanz Benzopyren entdeckt. Vor dem Verzehr dieser Produkte werde gewarnt, hieß es.

Die kontaminierten Garnelen mit der Bezeichnung "La Caldera" sind in Knittelfeld bei der Supermarktkette Lidl entdeckt worden, die Öl-Sardinen "MAR-ALTA" in einem Geschäft der Kette Zielpunkt in Wien-Liesing. Diese Warnung besage nicht, dass die Gesundheitsschädlichkeit der Ware vom Erzeuger oder Vertreiber verursacht worden sei, hieß es. Das Gesundheitsministerium hat laut Aussendung die Lebensmittelpolizei der Bundesländer angewiesen, allfällig noch in Verkehr befindliche Produkte zu beschlagnahmen. (APA)

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