Handy-Geschäft beschert Matsushita Rekordverluste

21. Februar 2002, 13:59
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Tokio - Wegen der Schwäche der IT-Branche hat der japanische Elektronikkonzern Matsushita Electric Industrial seine bereits schwache Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2001/02 (zum März) erneut nach unten korrigiert. Der Konzern halte aber an seinen Plänen für 2002/03 fest, den Umsatz um fünf Prozent zu steigern und beim operativen Gewinn wieder in etwa auf das Vorjahresniveau von 188 Mrd. Yen (1,6 Mrd. Euro/22,1 Mrd. S) zu kommen, teilte Matsushita am Donnerstag in Tokio mit. Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Matsushita nunmehr einen Rekordverlust von 438 Mrd. Yen, teilte der Konzern mit. Verantwortlich dafür seien vor allem Herbe Verluste im Handy-Geschäft und bei elektronischen Komponenten. Bereits im Oktober hatte das japanische Unternehmen einen konsolidierten Nettoverlust für 2001/02 von 265 Mrd. Yen in Aussicht gestellt - dies wäre bereits der höchste Verlust der Firmengeschichte gewesen - nach einem konsolidierten Nettogewinn von 41,5 Mrd. Yen im Vorjahr. (APA/Reuters)
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