55 Journalisten fanden 2001 den Tod

27. März 2002, 16:23
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International Press Institute: Kolumbien das "gefährlichste Land" für Journalisten

55 Journalisten und Medienmitarbeiter sind im Vorjahr getötet worden. Dies geht aus der Jahresstatistik des International Press Institutes (IPI) mit Sitz in Wien hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Im Jahr 2000 waren es 56 gewesen. 101 Journalisten saßen 2001 auf Grund ihrer Tätigkeit im Gefängnis.

Allein in Kolumbien wurden elf Journalisten getötet, der lateinamerikanische Staat bleibe damit "das gefährlichste Land der Welt, um Journalismus auszuüben", so das IPI. Elf Journalisten wurden auch in Europa getötet.

In den USA starb ein Fotoreporter, der am 11. September die Ereignisse am "Ground Zero" dokumentierten wollte, ein US-amerikanischer Fotoreporter starb an den Folgen einer Anthrax-Attacke. Acht Journalisten kamen in Afghanistan in einem Zeitraum von nur 17 Tagen ums Leben. Als positiv vermerkte das IPI, dass 2001 in Afrika nur ein Journalist getötet wurde - nach neun Toten im Jahr zuvor und 19 im Jahr 1999. (APA)

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