Telekom Austria klagt Konkurrenten wegen aggressiver "Keilermethoden"

21. Februar 2002, 13:44
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Verfahren wegen unseriöser Methoden und Anzeige wegen des Verdachtes der Urkundenfälschung

Die Telekom Austria (TA) wehrt sich gegen aggressive Werbemethoden von Konkurrenten nun mit rechtlichen Mitteln. Konkret geht es um "Telefon-Keiler", die an der Haustür Verträge abschließen wollen. Ein Verfahren wegen möglicher Verstöße gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) vor dem Oberlandesgericht Wien sei bereits anhängig. Nun habe man auch bei der Staatsanwaltschaft Anzeigen wegen des Verdachtes der Urkundenfälschung und des Betrugs eingebracht, so die Telekom Austria am Donnerstag in einer Presseinformation.

immer dreister

Laut Telekom Austria werden die Methoden der Werber immer dreister. Mitunter würden sich die Keiler als Telekom Austria-Mitarbeiter ausgeben. Ein Keiler habe sogar behauptet, dass die Telekom Austria als Unternehmen nicht mehr existiere und daher ein neuer Vertrag abgeschlossen werden müsse.

Hotline

Die Telekom betonte am Donnerstag, dass Kunden, die von einem so genannten "Haustürgeschäft" zurücktreten wollen, dazu auf jeden Fall eine Woche Zeit haben. Außerdem hat der Konzern nun eine unter "0800/100 100" eigene Hotline eingerichtet, bei der Kunden kostenfrei derartige Vorfälle melden können und Beratung erhalten.(APA)

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