DO & CO meldet moderate Steigerungen

22. Februar 2002, 11:57
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Nach neun Monaten Umsatz und Gewinn geringfügig höher - Geschäftsfeld Airline Catering als Wachstumsträger

Wien - Der börsenotierte Wiener Gastronomiekonzern DO & CO hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2001/2002 (Ende März) Umsatz und Gewinn moderat gesteigert: Aus einem Umsatzplus von 2,7 Prozent auf 73,28 (nach 71,35) Mill. Euro resultierte von April bis Dezember 2001 ein geringfügig höheres operatives Ergebnis (EBIT) von 3,50 (nach 3,48) Mill. Euro. Der Betriebserfolg vor Abschreibungen (EBITDA) lag mit 7,68 Mill. Euro (105,7 Mill. S) um 2,4 Prozent über dem Vorjahreswert von 7,50 Mill. Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag ad hoc mit.

Im Geschäftsfeld Airline Catering setzte DO & CO an den Standorten New York, Miami, Mailand, München, Frankfurt, Berlin, Salzburg und Wien 34,93 Mill. Euro und damit um 16,9 Prozent mehr um als in der Vorjahresperiode. Begründet wird das Umsatzplus unter anderem mit der Akquisition der neuen Kunden Iberia und Turkish Airlines. Das EBITDA weist für die ersten neun Monate eine Steigerung um 8,2 Prozent auf 2,64 Mill. Euro aus, das EBIT stieg trotz hoher Abschreibungen an den neuen Standorten um 5,6 Prozent auf rund 190.000 Euro.

Event Catering schwächer

Der Umsatz der Geschäftssparte Event Catering sank in den ersten drei Quartalen - bedingt durch die Verschiebung von zwei Großveranstaltungen - um 9,8 Prozent auf 27,60 Mill. Euro. Das EBITDA lag um 1,2 Prozent und das EBIT um 0,7 Prozent über den Vorjahreswerten (absolute Zahlen wurden nicht bekannt gegeben).

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Restaurants & Bars blieb in den ersten neun Monaten 2001/2002 mit 10,75 Mill. Euro um 1,1 Prozent leicht hinter dem Vorjahresniveau zurück. Als Grund nannte DO & CO die prolongierten Umbauarbeiten des Haas-Hauses am Wiener Stephansplatz. Planmäßig hätten sich die DO & CO Restaurants & Bars sowie das Veranstaltungszentrum am Standort Casino Baden entwickelt. Das EBIT verschlechterte sich geringfügig um 1,8 Prozent auf rund 560.000 Euro.(APA)

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