Kongress "Kardiologie 2002"

20. Februar 2002, 21:46
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Innsbruck - Die Klinische Abteilung für Kardiologie der Universitätsklinik für Innere Medizin veranstaltet am 22. und 23. Februar 2002 den Kongress "Kardiologie 2002" im Congress Innsbruck. Der Kongress findet zum vierten Mal statt. Die Veranstalter rechnen mit 250 bis 300 Teilnehmern aus Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz. Das Programm umfasst Vorträge zu den neuesten Entwicklungen im Bereich der Kardiologie, Seminare, Abendseminare sowie Lunch-Sitzungen und Präsentationen neuester Diagnose- und Behandlungsmethoden.

Als Themen werden neben erweiterten Therapiemöglichkeiten bei chronischer Herzinsuffizienz und den Behandlungsmethoden bei Vorhofflimmern unter anderem die aktuellen Entwicklungen in der bildgebenden kardialen Diagnostik (CT- und MR-Verfahren) diskutiert. Weitere Schwerpunkte sind lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen, der akute Herzinfarkt sowie interventionelle Möglichkeiten für die Behandlung der Angina pectoris und Lungenembolie. Zu den Inhalten der Seminare zählen u.a. auch hochaktuelle wissenschaftliche Projekte wie die Stammzelltherapie am Herzen.

"Wir haben auch heuer wieder versucht, alle aktuellen diagnostischen und therapeutischen Aspekte der Kardiologie praxisrelevant zu erörtern und mit unseren Partnern – den Krankenhäusern und dem niedergelassenen Bereich im westösterreichischen Raum, Bayern und Südtirol - zu diskutieren", sagte der Leiter der Kardiologie an der Universitätsklinik Innsbruck, Otmar Pachinger, der zugleich Vorsitzender des Kongresses ist. Der Informationsaustausch zwischen den Fachleuten solle dazu beitragen, eine zunehmende Vernetzung und effizientere Kooperation der Bezirkskrankenhäuser, niedergelassenen Ärzte und der Universitätsklinik zu erreichen, so Pachinger. (pte)

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