STANDARD im Netz hat schon 1000 Leser

21. Februar 2002, 19:56
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Kostenpflichtige Online-Inhalte in Deutschland - USA: Auflagenstatistik mit Onlinenutzern

Nur wenige Stunden nach dem Start nutzten bereits Hunderte STANDARD-Leser das neue Angebot des Blattes: Bis Donnerstagabend hatten sich mehr als 1000 User für den kostenlosen Testbetrieb des digitalen STANDARD unter www.derStandardDigital.at registriert.

Seit Donnerstagfrüh kann die Printversion des STANDARD - von der die 4000. Ausgabe erscheint - in gewohnter optischer Anmutung (inklusive aller Fotos und Inserate) im Internet gelesen werden. Kurze Registrierung genügt, Passwort und Zugangscode werden per Mail zugesandt - Zusatzprogramme sind nicht notwendig. Bereits nach wenigen Stunden trudelten die Anmeldungen so zahlreich ein, dass die Abonnementabteilung kaum mit der Bearbeitung nachkam.

Kostenpflichtiges in Deutschland

In Deutschland beginnen viele Verlage ebenfalls stufenweise mit der Einführung kostenpflichtiger Online-Inhalte: So überweisen seit Anfang Februar rund 500 Leser zwei Euro monatlich für das so genannte "e-paper" der Rhein-Zeitung. Bei Spiegel Online müssen Leser seit etwa zehn Tagen für die Titelgeschichten der aktuellen Printausgabe zahlen. Kostenpunkt: 50 Cent. "Das Gros der Geschichten ist weiterhin kostenfrei", erklärt Spiegel-Net-Vorstand Thomas Göhler gegenüber dem STANDARD. In "absehbarer Zeit" werde er aber weitere Geschichten aus dem Print-Spiegel nur gegen Bezahlung ins Netz stellen.

Die Süddeutsche Zeitung plant ebenfalls, noch heuer Kostenpflicht für einige ihrer Online-Inhalte einzuführen. In den USA ist das Modell der Online-Abozeitung schon weiter gediehen: Dort wird die Zahl der Onlinenutzer auch in die offizielle Auflagenstatistik eingerechnet. (jed/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 22. Februar 2002)

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