Medizin-Sites sind populär

22. Februar 2002, 18:58
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Jede(r) zweite SurferIn in Österreich steuert auch Gesundheitsseiten an - Infos über Beschwerden und Behandlungs- Möglichkeiten am interessantesten

Wien - Jede(r) zweite ÖsterreicherIn, der/die das Internet nutzt, hat auch schon Gesundheitssites besucht. Das ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des FESSEL-GfK-Institut von 3.500 ÖsterreicherInnen zum Thema "Internet und Gesundheit".

Im Vordergrund des Interesses stehen bei den SurferInnen Informationen über Erkrankungen und Beschwerden sowie über Behandlungsmöglichkeiten. Weiters klickten die Befragten auf Seiten, die gesunde Ernährung und allgemeine medizinische Tips zum Inhalt hatten. Auskunft über ÄrztInnen und SpezialistInnen wurden ebenfalls oft besucht.

Wer wo wie

Je eingeschränkter die eigene Mobilität ist, desto eher wünschten sich die Befragten auch, dass der eigene Arzt oder die eigene Ärztin mit einer Homepage im Internet vertreten ist. Idealerweise mit informativen Hinweisen über Ordinationszeiten, Kontaktmöglichkeiten, Leistungsangebot, Kassenverträgen und eventuell vorhandenen Spezialgebieten.

Diese Anforderungen werden in Zukunft vermehrt zum Tragen kommen, denn immerhin hat bereits heute fast ein Fünftel (17 Prozent) derjenigen, die das 60 Lebensjahr überschritten haben, einen Zugang zum Internet. Unter den heutigen 40- bis 50-Jährigen sind es bereits 65 Prozent. (APA)

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