Der Feldzug geht weiter

23. Februar 2002, 13:32
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Keine Einigung zwischen Napster und Musiklabels

Napster und die großen Musiklabels treffen sich nach einer 30-tägigen Pause ohne Vereinbarung wieder vor Gericht. Damit ist die Chance auf eine außergerichtliche Einigung fürs Erste vergeben. Das könnte den Neustart von Napster weiter verzögern, berichtet das News Portal Cnet. Beide Seiten teilten mit, dass der Rechtsstreit ohne Verlängerung der Suspendierung fortgesetzt wird.

"Beim derzeitigen Stand der Verhandlungen macht es keinen Sinn für die Labels, dem Wunsch von Napster nach einer Einstellung des Rechtsstreits nachzukommen", sagte Cary Sherman, Rechtsbeistand der RIAA. Napster hat keine Verlängerung der Suspendierung beantragt, versucht aber weiterhin die Verhandlungen weiter zu führen. "Wir vertrauen nach wie vor darauf, dass eine Vereinbarung in naher Zukunft möglich ist", sagte Napster-CEO Konrad Hilbers in einem ersten Kommentar. Napster verhandelt mit allen fünf großen Labels, um eine Einigung in der Frage der Lizenzierung ihres Musikangebots zu erreichen. Das ist ein ehrgeiziges Ziel. Kein anderes Online-Musikservice kann bisher das Repertoire aller fünf Labels anbieten. Hilbers überlegt den Neustart von Napster ohne eine Einigung mit allen Fünf, zeigte sich aber selbstbewusst bezüglich einer solchen Vereinbarung.

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