Die schwersten Bahnunglücke der letzten zehn Jahre

20. Februar 2002, 17:21
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Kairo - Das Zugunglück von El Ajat südlich von Kairo, bei dem am Mittwoch weit über 200 Menschen ums Leben gekommen sind, ist eines der schwersten der vergangenen Jahre. Hier ein Überblick über die weltweit schwersten Bahnunglücke des vergangenen Jahrzehnts:

  • 30. Jänner 1993:

  • In Kenia stürzt nach dem Einbruch einer Brücke östlich von Nairobi ein Zug in einen Fluss. Mehr als 140 Menschen kommen ums Leben.

  • 22. September 1994:

  • In Angola entgleist ein Zug in der Provinz Huila. 300 Tote.

  • 20. August 1995:

  • In Indien prallen zwei Züge nahe der Tadsch-Mahal-Gedenkstätte aufeinander. 305 Tote.

  • 14. September 1997:

  • In Indien stürzen fünf Waggons eines Express-Zuges nahe des Bahnhofs Mirsah in einen Fluss. Mehr als 100 Tote.

  • 3. Juni 1998:

  • In Eschede (Niedersachsen) entgleist ein ICE-Zug und prallt gegen eine Brücke. 101 Tote und 105 schwer Verletzte.

  • 14. Februar 1998:

  • In Kamerun explodieren nach dem Entgleisen eines Zugs in einer Vorstadt von Jaunde zwei Benzin-Waggons. Mindestens 220 Tote.

  • 26. November 1998:

  • In Indien entgleist nahe Khanna im Bundesstaat Punjab ein Personenzug und prallt gegen eine entgegenkommende Garnitur. 209 Tote.

  • 2. August 1999:

  • In Indien stoßen im Bundesstaat West-Bengal im Osten des Landes zwei Züge frontal aufeinander. 285 Menschen sterben.

  • 20. Februar 2002:

  • In Ägypten geht ein Nachtzug südlich von Kairo in Flammen auf. Weit über 200 Menschen kommen ums Leben. (APA/AFP)
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