George W. Bush erblickt in Nordkorea das Böse

21. Februar 2002, 08:51
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Kriegsäxte im Friedensmuseum: "Kein Wunder, dass ich denke, sie sind böse"

Panmunjom - Bei seinem Blick über die Grenze nach Nordkorea sah US-Präsident George W. Bush genau das, was er erwartet hatte: das Böse. Von einem schwer gesicherten Bunker aus schaute Bush durch ein Fernglas hinüber zur 90 Meter entfernten Grenze. Oberstleutnant Williams Miller deutete auf ein Gebäude in Nordkorea mit einer aufgemalten weißen Taube und erklärte, es handle sich um das Friedensmuseum des koreanischen Volkes. Dort würden auch zwei Äxte aufbewahrt, mit denen nordkoreanische Truppen 1976 zwei amerikanische Soldaten getötet hatten. "Haben Sie das gehört?", rief Bush den mitgereisten Journalisten zu. "Die Äxte, mit denen zwei US-Soldaten geschlachtet wurden, liegen in deren Friedensmuseum. Kein Wunder, dass ich denke, sie sind böse."(APA/AP)
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