Erste Bank hebt Wienerberger-Rating nach Hanson-Deal auf "outperform"

19. Februar 2002, 17:52
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Hohes Synergiepotenzial gesehen - Kaufpreis "sehr vernünftig"

Wien - Die Analysten der Erste Bank haben ihr Rating für die Aktien des heimischen Ziegelherstellers Wienerberger von "neutral" auf "outperform" erhöht. Das Institut sieht hohes Synergiepotenzial von der am Dienstag vermeldeten Übernahme von 23 Ziegelwerken des britischen Baustoffkonzerns Hanson. Der Deal mache strategisch viel Sinn, zudem sei das Risiko der noch ausstehenden EU-Genehmigung gering.

Die Rentabilität von Hanson übertreffe sogar jene von Wienerbergers eigenem Ziegelgeschäft in Westeuropa, so die Einschätzung der Erste Bank. Der genannte Kaufpreis von 64,5 Mill. Euro scheine sehr vernünftig. Angesichts der geographischen Überschneidungen von Wienerbergers eigenen Werken und den neu erworbenen Standorten gebe es zudem beträchtliches Synergiepotenzial. Die Gewinnprognosen der Erste Bank werden zur Zeit überarbeitet, heißt es in der am Dienstag ausgesandten Analyse weiter.(APA)

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