Kulturstadtrats-Sprecherin: Rechtsstreit "sehr bedauerlich"

19. Februar 2002, 14:07
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"Solidaritätsadresse" für die Kunsthalle Wien

Wien - Im Büro von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) findet man den entbrannten Rechtsstreit "sehr bedauerlich", so Mailath-Sprecherin Saskia Schwaiger. Den Rücktritt Matts als Aufsichtsratsmitglied nehme man "zur Kenntnis", ein Nachfolger werde derzeit gesucht. Der Kulturstadtrat sei "seit geraumer Zeit" in "guten Gesprächen" mit Nutzern und Betriebsgesellschaft, um "zu einer Lösung beizutragen". Zu den laufenden Gesprächen wolle man sich nicht äußern. Es sei jedoch "die Aufgabe der MQ-Betriebsgesellschaft, diese Fragen zu klären. Wir können nur vermittelnd tätig werden".

"Solidaritätsadresse"

Derweil gibt es eine "Solidaritätsadresse" einiger MQ-Nutzer für die Kunsthalle Wien. Unter anderem Claudia Haas (Zoom Kindermuseum), Ela Monaco (Geschäftsführerin der Veranstaltungshalle/Halle E +G), Martin Wassermair (Public Netbase), Sigrid Gareis (Tanzquartier Wien) und Karin Lux (Architekturzentrum Wien) "fordern endlich eine faire Partnerschaft von seiten der MQ-Betriebsgesellschaft" und "erwarten, dass Probleme auf vernünftige Weise diskutiert und gelöst" werden. Man wolle nicht, dass das "Museumsquartier zum Schauplatz juridischer Auseinandersetzungen wird". (APA)

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