Nokia sucht mit Konkurrenten Standard für Multimedia-Mitteilungen

19. Februar 2002, 13:20
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MMS solle Handy-Geschäft wieder ankurbeln

Der weltweit führende Handyhersteller Nokia will mit seinen Mitbewerbern einen gemeinsamen Standard für Multimedia-Messaging-Dienste (MMS) entwickeln. Der finnische Konzern will gemeinsam mit Siemens, Sony Ericsson, Motorola, CMG Wireless Data Solutions, Logica und Comverse Technology in einer Arbeitsgruppe sicherstellen, dass die neuartigen Multimedia-Mitteilungen problemlos mit Mobilfunkgeräten unterschiedlicher Hersteller funktionieren, teilte Nokia am Dienstag mit. Damit soll eine problemlose Markteinführung dieser mobilen Multimedia-Angebote gewährleistet werden.

Umsatz ankurbeln

Die Hersteller von Mobiltelefonen hoffen, dass die neuen Technologien wie MMS das Geschäft wieder ankurbeln, nachdem der Absatz der Branche erstmals 2001 geschrumpft war. Mit MMS können nicht nur Textnachrichten, wie bei der bisher üblichen SMS, geschickt werden, sondern auch Fotos und Musikdateien. Um den MMS- Dienst nutzen zu können, benötigt man ein neues, MMS-taugliches Handy.

Umsätze

Das Marktforschungsinstitut Gartner geht davon aus, dass mit Hilfe des neuen Multimedia-Standards MMS in Westeuropa bis zum Jahr 2004 rund 23 Milliarden Euro umgesetzt (316 Milliarden Schilling) werden. (APA)

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