Schüssel für Beginn 2003

19. Februar 2002, 07:20
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"Über Volumen kann man noch nichts sagen"

Wien - Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) hat sich in der Steuerreform-Debatte erneut für eine Stufenlösung ausgesprochen. Der erste Schritt solle 2003 erfolgen, so Schüssel am Montagabend vor Journalisten, meinte aber: "Über das Volumen kann man noch nichts sagen, das wäre sicher nicht klug." Zudem müsse man ab 2003 auch die Senkung der Lohnnebenkosten "in Rechnung stellen", die sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber von Vorteil sei.

Schüssel sieht sich damit nicht im Widerspruch zu den Plänen der FPÖ, die für 2003 eine Entlastung von 20 bis 25 Milliarden Schilling (1,45 bis 1,82 Mrd. Euro) fordert. Im Gegenteil, so der Kanzler: "Ich glaube, dass meine Linie seit Sonntag auch von der FPÖ unterstützt wird."

Konjunkturprognose abwarten

Vor einer Diskussion über die Höhe des ersten Entlastungsschrittes müsse man jedenfalls noch die Konjunkturprognose im Juni und die Budgeterstellung für 2003 abwarten, meinte Schüssel: "Da ist noch einiges an Arbeit zu leisten." Das langfristige Ziel bleibe jedenfalls die Senkung der Abgabenquote auf unter 40 Prozent bis 2010. (APA)

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