Überbauung des Bahnhofes Wien-Mitte in Diskussion

18. Februar 2002, 21:37
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FP wettert gegen Neu-, Zu- und Umbauten

Wien - In der Stadt wird ständig gebaut, es wird immer öfter schon im Vorfeld öffentlich diskutiert:

Das geplante Projekt zur Überbauung des Bahnhofes Wien-Mitte mit Geschäfts- und Bürozentrum wurde bereits überarbeitet,Turmhöhen reduziert: Nach derzeitigem Stand entstehen drei Türme mit maximal 97 Metern Höhe, die flache Büro-, Geschäftsgebäude umgeben (links). Die FPÖ sieht dadurch das Unesco-Weltkulturerbe Innenstadt zerstört. Die Partei finanziert Anrainerklagen gegen das Projekt.

Im Zentrum des Weltkulturerbes, am Stephansplatz vermeint die FPÖ ein neues "architektonisches Fiasko" entdeckt zu haben: Die von Architekt Hans Hollein designten Dachausbauten am Haus Nr. 11, neben dem Haas-Haus. Auf das bereits baufällig gewordene 50er-Jahre-Gebäude soll ein Glaskubus gesetzt werden, dahinter wird eine exklusive zweigeschoßige Wohnung entstehen. In dem Haus befinden sich weitere private Wohnungen, die vergrößert werden. Das Haus selbst befindet sich im Besitz der Generali-Immobilien. (aw, Der Standard, Printausgabe, 19.02.02)

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