Bildhauer Kenneth Armitage ist tot

19. Februar 2002, 12:07
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Der Brite schuf kraftvolle abstrakte Studien menschlicher Formen zumeist in Bronze

London - Der britische Bildhauer Kenneth Armitage ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Seine Werke - meist kraftvolle abstrakte Studien menschlicher Formen - sind in bedeutenden Museen der Welt, unter anderem der Londoner Tate Gallery, dem Museum of Modern Art in New York, und dem Musee d'Art Moderne in Paris zu sehen. In den 50er Jahren gelangte der im englischen Leeds geborene Armitage mit seinen stark stilisierten, flächigen Bronzefiguren zu internationalem Ruhm.

1958: Preis bei der Biennale von Venedig

1958 wurde er bei der Biennale in Venedig ausgezeichnet, und 1969 verlieh Königin Elizabeth II. ihm den Titel Commander of the British Empire. Neben seiner Tätigkeit als Künstler lehrte Armitage in England, den USA und in Venezuela. Wie die Londoner Tate Gallery am Montag erklärte, starb der Künstler bereits am 22. Jänner und wurde am Donnerstag in London beigesetzt. (APA/AP)

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