Endlich wirklich unbeobachtet Surfen?

18. Februar 2002, 13:23
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Anonymisierungstool Peek-A-Booty auf Hackermesse der Öffentlichkeit vorgestellt – soll Zensur umgehen

Die Programmierer Paul Baranowski und Joey deVilla von der Hackergruppe Cult of the Dead Cow haben auf der Hackermesse CodeCon in San Francisco eine erste Version ihres Anonymisierungstools Peek-A-Booty präsentiert. Die Software baut ein Peer-to-Peer-Netzwerk zwischen den einzelnen UserInnen auf, das Surfen wird so verteilt, eventuelle Zensurmaßnahmen umlaufen.

Angriffe, abgewehrt

Ein Haupteil der Programmierzeit wurde der Suche nach potentiellen Angriffsmöglichkeiten gewidmet, so ist es nun auch selbst für die BenutzerInnen des Netzwerkes nicht mehr möglich herauszufinden, wer die anderen UserInnen sind. Als Hauptzielgruppe ihrer Software sehen die Programmierer MenschenrechtsaktivistInnen, die von staatlicher Verfolgung bedroht werden, dementsprechend finden sich auch auf der Webpage des Projekts Nachrichten zu diversen Menschenrechtsaktivitäten.

Veröffentlichen

Im Moment gibt es noch keine Version zum Download, wann die Veröffentlichung folgen soll, ist noch unklar. (red)

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