Airlines fordern einheitliche Flugsicherung für ganz Europa

18. Februar 2002, 11:59
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Wien - Die in der Wirtschaftskammer Österreich im Fachverband der Luftfahrtsunternehmen zusammengeschlossenen Airlines fordern eine einheitliche Flugsicherung für ganz Europa. In der monopolartig strukturierten Flugsicherung müsse ein Umdenken stattfinden, betonte Fachverbandsvorsteher und Ex-AUA-Vorstand Mario Rehulka am Montag in einer Pressemitteilung.

Bei den System-Providern müsse auch angesichts der Ereignisse des 11. September "Realitätsdenken" einkehren, so Rehulka. Rundherum herrsche freier Wettbewerb der Fluglinien, aber die Flugsicherung erhebe weitere Forderungen, die schlussendlich die Flugunternehmen bzw. der Fluggast zahlen werde. Eine automatische Gebührenanhebung nach einem vor Jahren festgelegten Index könne nicht Basis für kosten- und kundenorientiertes Handeln bei sich laufend ändernden Umfeldbedingungen sein. Die Austro Control hat mit Jahresbeginn die Überfluggebühren um 6,2 Prozent erhöht.(APA)

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