IT-Trends: Always on and everywhere

17. Februar 2002, 19:32
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IDC sieht Internet erst am Beginn seiner Entwicklung

Die Internet-Trends der kommenden Jahre sieht Alexander Loisel, Geschäftsführer des Marktforschungsunternehmens IDC Österreich, in der Integration von Webservices und im M-Commerce. Zu Unrecht sei das Internet nach dem Zusammenbruch zahlreicher IT-Unternehmen für tot erklärt worden, meint Loisel. Weltweit sei erst eine Internet-Durchdringung von fünf Prozent erreicht, somit stehe dieses Kommunikationsinstrument noch am Anfang seiner Entwicklung, erklärte Loisel diese Woche am Plaut-CompetenCenter auf der exponet 2002.

Relativ

Für die USA, Europa und Japan sind diese Zahlen zwar zu relativieren, hier seien bereits "50 Prozent der Bevölkerung involviert", allerdings laufen auch hier erst fünf Prozent aller Geschäftsprozesse über Internet. Ähnlich sieht das Johann Grafl, Geschäfstführer Plaut Austria, der von der Durchgängigkeit als "idealtypische Anforderungen an die Unternehmensplanung"sprach. Demnach soll "von der Vertriebsplanung bis zur Cash-Flow-Rechnung ein zusammenhängendes Online-Tool installiert und mit den bestehenden Transatkionssystemen integriert werden."

Zuwächse

Die größten Zuwachsraten für das Internet erwartet sich Loisel über Handys und PDAs. Für das Jahr 2004 rechnet IDC mit weltweit einer Mrd. Internet-Usern, die bevorzugt folgende Zugangsgeräte nutzen werden: PC, PDA, Handy, Kiosk, Spielkonsole, Auto, Kühlschrank, Smart Card. "Always on and everywhere"seien die Anforderungen der Zukunft. (pte)

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