Initiative "Kunst gegen Gewalt"

17. Februar 2002, 21:59
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Beteiligt sind Staatsoper wie Musikverein, ein "Tag des Singens" steht auf dem Programm wie auch "Voices for Peace"

Wien - Unter dem Motto Kunst gegen Gewalt will eine prominent besetzte Plattform auf Anregung von Kunststaatssekretär Franz Morak in einer Reihe von Veranstaltungen die "vielfältigen Ursachen von Gewalt in unserer Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln" thematisieren.

In der Liste der Veranstaltungen finden sich die Jenufa-Aufführungen der Wiener Staatsoper (Premiere: 24. Februar) ebenso wie der 1. Kindertag nach dem Opernball 2003, wo das Haus am Ring die Opernball-Aufbauten für kindergerechte Aufführungen von Don Giovanni nützen wird. Auch das letzte Konzert von Claudio Abbado als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker im Musikverein findet sich in der Veranstaltungsliste der Initiative. Zudem laden die Sängerknaben zum Tag des Singens in den Augarten, und Timna Brauer bringt ihr Programm Voices for Peace ein. Produzent Rudi Dolezal (DoRo) konzipiert schließlich TV-Spots, bei denen Persönlichkeiten über Gewalt und Terror sprechen.

Das Projekt wird vom Bund zunächst mit 436.000 Euro (sechs Mio. Schilling) unterstützt (eine zweite Subvention im gleicher Höhe wird folgen). Als Sponsoren fungieren die Deutschen Bank und die Telekom.
(APA/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 18. 2. 2002)

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