Entlassungen bei US-Mobilcoms

17. Februar 2002, 18:01
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Sprint streicht 3.000 Stellen, Verizon kündigt Rauswurf von 1.000 Mitarbeitern an

Die Sprint Corporation will 3.000 Mitarbeiter oder neun Prozent der Gesamtbelegschaft ihrer Mobilfunkfirma Sprint PCS Group entlassen. Das US-Unternehmen will fünf kleinere Telefonzentralen im ganzen Land schließen, um Kosten zu sparen.

Kosten

Dies hat Sprint am Wochenende bekannt gegeben. Es werden dabei Kosten von bis zu 25 Millionen Dollar (29 Millionen Euro/fast 400 Millionen Schilling) erwartet. Die jährlichen Kostenersparnisse dürften 60 Millionen Dollar erreichen, erklärte die Gesellschaft. Sprint hat mehr als 15 Millionen Mobilfunkkunden.

Weitere Entlassungen

Das größte US-Mobilfunk-Unternehmen, Verizon Wireless, wird nach eignen Angaben etwa 1.000 Mitarbeiter entlassen. Verizon-Sprecher Jim Gerace sagte am Wochenende, die Einschnitte würden in den Rechts-, Finanz- und Marketingabteilungen vorgenommen werden, nicht jedoch in Bereichen mit direktem Kundenkontakt.

Die betroffenen Mitarbeiter würden in den kommenden Wochen benachrichtigt und bis zum Ende des ersten Quartals nicht mehr auf den Gehaltslisten der Firma stehen. Grund für die Kündigungen sei das abnehmende Wachstum der Branche. Verizon Wireless ist ein Zusammenschluss von Verizon Communications und der britischen Vodafone Group. Das Unternehmen beschäftigt 40.000 Mitarbeiter und hat 29,4 Millionen Kunden. (APA/Reuters)

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