Israelischer Soldat nahe Ramallah erschossen

16. Februar 2002, 17:14
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Angreifer konnten entkommen - "Brigaden der El-Aksa-Märtyrer" bekennen sich zur Tat

Jerusalem/Ramallah - Mutmaßliche palästinensische Extremisten haben nördlich der palästinensischen Stadt Ramallah einen israelischen Soldaten erschossen. Wie die Armee am Samstag bekannt gab, überfielen die Extremisten den Soldaten bei einer Straßensperre und schossen auf ihn und zwei andere Soldaten. Die Angreifer konnten nach Angaben eines Armeesprechers entkommen.

In ersten Berichten hatte es fälschlich geheißen, ein Israeli sei in seinem Auto getötet worden, als bewaffnete Palästinenser im Vorbeifahren auf ihn geschossen hätten. Die "Brigaden der El-Aksa-Märtyrer" bekannten sich zu der Tat.

Über seinen Plan für einen israelisch-palästinensischen Waffenstillstand sprach US-Geheimdienstchef George Tenet im ägyptischen Badeort Sharm-el-Sheikh mit Präsident Hosni Mubarak. Tenet hatte seine Vermittlungsmission im Nahen Osten vor acht Monaten abgebrochen. (APA)

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