Reiseverkehr in Westösterreich

16. Februar 2002, 23:35
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Samstag brachte Stauungen in Tirol und Vorarlberg - schwerer Unfall auf Tauernautobahn verursachte Totalsperre

Bregenz/Innsbruck - Die erwartete Reisewelle hat nach Angaben der ÖAMTC-Informationszentrale voll eingesetzt. Speziell in Tirol und Vorarlberg kamen die Urlauberkolonnen bereits Samstag Früh zum Stillstand.

Auslöser für das neuerliche Reisewochenende war einmal mehr der Schichtwechsel in den Skigebieten. In den vier Bundesländern Tirol, Salzburg, Kärnten und Burgenland gingen die Energieferien zu Ende, in Oberösterreich und Steiermark haben die Semesterferien begonnen. Außerdem fuhren viele Gäste aus Bayern und Baden-Württemberg, die die Faschingstage für eine Woche Urlaub genutzt hatten, am Samstag heim.

Inntal Autobahn Staupunkt Nummer eins

Staupunkt Nummer eins war laut ÖAMTC wieder einmal die Inntal Autobahn (A12). Vor Kiefersfelden hatte sich Richtung Bayern bereits gegen 8.00 Uhr früh ein mehr als zehn Kilometer langer Stau gebildet. Aber auch in der Gegenrichtung kamen die Kolonnen Richtung Skigebiete auf der A12 im Raum Kufstein immer wieder zum Stillstand. Auf der Fernpass-Strecke ging es Richtung Bayern meist nur noch im Schritttempo weiter, vor dem Lermooser- und dem Grenztunnel wurde der Verkehr blockweise angehalten.

In Vorarlberg stauten sich Autos auf dem Weg in die Skigebiete auf der Rheintal Autobahn (A14) Richtung Arlberg vor dem Pfändertunnel bei Bregenz bis zur deutschen Grenze zurück, vor dem Ambergtunnel bei Feldkirch erreichte die stehende Kolonne vier Kilometer Länge. Wegen Verkehrsüberlastung gab es laut Verkehrsgendarmerie auf der Arlbergschnellstraße (S16) in Richtung Feldkirch vor dem Dalaaser Tunnel Blockabfertigung.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Tauernautobahn im Lungau

Ein schwerer Verkehrsunfall hatte sich um etwa 12.30 Uhr beim Nordportal des Katschbergtunnels auf der Tauernautobahn in St. Michael im Lungau ereignet. Dabei wurden drei Menschen schwer verletzt. Am Nachmittag war die Autobahn deshalb in beiden Richtungen gesperrt, so die Autobahngendarmerie. (APA)

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