EU-Kommission prüft vollständige Übernahme von E-Plus

15. Februar 2002, 19:16
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Entscheidung wird bis zum 8. März erwartet

Die EU-Kommission prüft gegenwärtig, ob die geplante vollständige Übernahme des deutschen Mobilfunkbetreibers E- Plus Mobilfunk GmbH & Co KG, Düsseldorf, durch den niederländischen Telekomkonzern KPN NV, Den Haag, mit den EU-Fusionsvorschriften vereinbart ist. Die Absicht sei am 7. Februar in Brüssel angemeldet worden, teilte die EU-Behörde am Freitag mit. Dritte können sich jetzt dazu äußern. Mit einer Entscheidung von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti ist bis zum 8. März zu rechnen.

Eigentumsverhältnisse

KPN hatte Ende Januar mitgeteilt, zwei Jahre nach seinem Einstieg bei E-Plus alleiniger Eigentümer des Mobilfunkunternehmens zu werden. KPN übernimmt dazu das Paket des US-Unternehmens BellSouth Corp, Atlanta, das von einer Verkaufsoption Gebrauch macht. BellSouth tauscht ihren Anteil von 22,51 Prozent in eine Beteiligung von 9,42 Prozent an KPN. Die seit 1994 tätige E-Plus ist mit rund 7,5 Millionen Kunden der drittgrößte der vier deutschen Mobilfunknetzbetreiber. (APA)

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