Mosley glaubt nicht an eine Rückkaufaktion von Ecclestone

28. Februar 2002, 14:38
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Schwer angeschlagener Kirchkonzern versucht seine F1-Anteile loszuwerden

London - Der Rückkauf des Formel 1-Anteils des hochverschuldeten Kirch-Konzerns durch den Erfinder der Königsklasse des Motorsports, Bernie Ecclestone, ist unwahrscheinlich. Dies sagte der Chef des Motorsport-Weltverbandes FIA, Max Mosley. Zuvor hatten verschiedene Zeitungen berichtet, dass Ecclestone der Kirch-Gruppe ein 800 Millionen Euro schweres Angebot (11,07 Mrd. S) vorlegen wollte. Der angeschlagene Kirch-Konzern besitzt derzeit 58 Prozent Anteile an der Formel 1.

Mosley sieht jedoch nur wenige Gründe, warum Ecclestone Interesse an einem solchen Deal haben sollte. "Ich glaube nicht, dass Bernie das Paket zurückkauft. Warum sollte er auch, es würde kaum Unterschiede machen. Bernie ist sowieso noch für fünf Jahre für die Formel 1 verantwortlich", lautete der Kommentar von Mosley. Der FIA-Chef erklärte weiter, dass eher die Gruppe um die Automobilhersteller Fiat, Ford, BMW, DaimlerChrysler und Renault die Kirch-Anteile kaufen könnten. (APA/Reuters)

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