Wahlkampfspende des Softwarekonzerns an US-Justizminister sorgt für Diskussionen

16. Februar 2002, 16:27
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John Ashcroft soll Verantwortung im Verfahren abgeben, fordern Abgeordnete in einem offenen Brief

Abgeordnete des US-Justizausschusses haben Justizminister John Ashcroft in einem offenen Brief aufgefordert, sich vom Anti-Trust-Verfahren gegen den Software-Konzern Microsoft zurück zu ziehen. Der Grund für die Aufforderung war die Annahme einer 20.000 Dollar Wahlkampfspende von Microsoft.

Beispiel Enron

John Conyers, der Minderheitenführer im Justizausschuss, zeigt sich über Ashcrofts Verhalten etwas irritiert. So hat der US-Justizminister im Fall des Energiekonzerns Enron, ebenfalls nach Bekanntwerden der Annahme einer Wahlkampfspende, seine Verantwortung bei der Untersuchung des Konzerns abgegeben, bei Microsoft täte er allerdings nichts, so die Vorwürfe.(red)

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