Qualität von Frischfisch hat sich verbessert

15. Februar 2002, 16:04
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Ernährungsorganisation sieht Ergebnis von Einfuhrbeschränkungen

Bremen - Die Qualität von Frischfisch hat sich nach Ansicht der Welternährungsorganisation (FAO) in den vergangenen zehn Jahren deutlich verbessert. Dies sei das Ergebnis von Einfuhrbeschränkungen der Europäischen Union und anderer Staaten, sagte eine Sprecherin des FAO-Unterausschusses für Fischhandel am Freitag auf der Messe "fish international 2002" in Bremen. Für den Sommer dieses Jahres erwartet die Sprecherin eine neue EU-Richtlinie, die den Dioxin-Gehalt in Fischen begrenzen soll.

Dioxine

Die EU habe mit der im vergangenen Oktober erlassenen Richtlinie relativ schnell reagiert, sagte die Sprecherin. Nach ihren Angaben wurden Dioxine in einzelnen Fällen in Fischen aus bestimmten Gebieten der Nord- und Ostsee festgestellt. Vermutlich seien durch Waldbrände und Industrie-Abwässer verunreinigte Gewässer die Ursache.

Mit Qualitätskriterien verbundene Einfuhrbeschränkungen könnten der EU nach Ansicht der FAO-Sprecherin Probleme mit der Welthandelsorganisation schaffen. Insbesondere Länder der Dritten Welt würden die Exportverbote als Handelshemmnis begreifen und möglicherweise dagegen vorgehen. (APA/dpa)

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