Mindestens vier Bieter für Online-Broker ConSors

15. Februar 2002, 12:13
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Deutsche Bank ausgestiegen - Commerzbank interessiert

Berlin - Für den zur Übernahme anstehenden Online-Broker ConSors haben nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" mindestens vier Unternehmen geboten, darunter die Commerzbank sowie drei ausländische Geldhäuser. Wie das Blatt am Freitag unter Berufung auf Bankenkreise berichtete, reichten auch die französischen Kreditinstitute BNP Paribas und Societe Generale sowie der amerikanische Online-Broker E-Trade bis zum Ablauf der Frist am 4. Februar Offerte für ConSors ein. Die Deutsche Bank sei dagegen offenbar wieder aus der Auktion ausgestiegen.

ConSors, einer der größten europäischen Anbieter für den Internet-Handel mit Wertpapieren und Optionen, steht nach dem Zusammenbruch des Mutterhauses SchmidtBank zum Verkauf. Die Commerzbank verfügt mit der börsennotierten Firmentochter comdirect bereits über eine große Online-Sparte. Nach Angaben der "Welt" sollen die Interessenten für eine Übernahme nun ab Monat Einblick in vertrauliche Informationen über ConSors bekommen. Die Auktion soll dann bis Ende März über die Bühne gehen. (APA/AFP)

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