Babymenüs enthalten - angeblich - zuwenig Fleisch

15. Februar 2002, 20:11
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Zweijährige essen dafür bereits zu viel davon

Dortmund - Säuglinge sollten pro Tag einen fleischhaltigen Brei bekommen. Denn im Alter von fünf bis sieben Monaten seien die körpereigenen Eisenreserven eines Säuglings erschöpft, berichtete das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund. Und fertige Babymenüs enthielten rund 20 bis 30 Prozent weniger Fleisch als von Experten empfohlen. Aus Fleisch könne der Körper jedoch zu einem größeren Anteil Eisen aufnehmen als aus pflanzlichen Lebensmitteln.

20 bis 30 Gramm pro Tag

Nach einer Studie essen sechs und zwölf Monate alte Säuglinge mit durchschnittlich zwölf und 15 Gramm Fleisch und Wurst pro Tag deutlich weniger, als das Institut empfiehlt: Den Ernährungsexperten zufolge sollten es 20 bis 30 Gramm pro Tag sein.

Dagegen wäre eine Fleisch- und Wurstreduzierung bei älteren Buben wünschenswert, denn schon Zweijährige nähmen zu viel davon zu sich. Dieser Trend setze sich bis zu den 15- bis 18-Jährigen mit durchschnittlich 143 Gramm Fleisch und Wurst bei empfohlenen 85 Gramm pro Tag fort. Fleisch müsse aber nicht täglich auf den Tisch kommen. Gute Alternativen seien eisenreiche Vollkorngetreide und Gemüse, das reich an Vitamin C sei.(APA/AP)

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