Deutsche Fahnder auf der Suche nach 126 Millionen Euro

14. Februar 2002, 18:58
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Geld soll an Finanz vorbeigeschmuggelt worden sein

Wien - Im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Frächterskandal rund um den verhafteten Karl Kralowetz suchen deutsche Fahnder nach 126 Millionen Euro.

Das berichtet die Tageszeitung "Kurier". Diese Summe soll demnach an der Finanz vorbeigeschmuggelt worden sein. Die Ermittler wähnen das mutmaßliche Schwarzgeld auf Liechtensteiner Konten. Die Behörden in dem Fürstentum zeigten sich laut "Kurier" jedoch wenig auskunftsfreudig und berufen sich auf das Bankgeheimnis.

Außerdem gehen die Ermittler aus, dass mehr Personen in den Frächterskandal verwickelt sein müssen. Die Fahnder vermuten, dass Karl Kralowetz - der weiterhin in Luxemburger Untersuchungshaft sitzt - Helfer gehabt haben müsse, hieß es in dem "Kurier"-Bericht. (APA)

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