Eine Niederlage mit Zukunft

14. Februar 2002, 21:54
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Austria verliert gegen Untersiebenbrunn 1:2, aber nicht das Selbstvertrauen

Wien - Die Austria kommt schön langsam in Fahrt, auch fürs Wiener Derby am 6. März. Immerhin konnte sie am Mittwoch ein Testspiel gegen Untersiebenbrunn mit 1:2 fast pari halten. Die Untersiebenbrunner hatten acht (1. Halbzeit) und neun Unter-21-Kicker dabei. Austrias Trainer Didi Constantin probiert noch, das 4-3-2-1-System soll herauskommen, das im Offensiv-Fall schnell in ein 4-3-3 umgewandelt wird. In der Innenverteidigung stehen Hiden und Ratajczyk, im Tor der Ex-Tiroler Ziegler, alles andere ist noch nicht fix. Hasek, der im UCL-Herbst noch für Sparta Prag arbeitete, ist noch nicht wirklich bei Kräften, Franz Wohlfahrt wurde gestern von Sportdirektor Peter Svetits dienstfrei gestellt. "Er ist im Krankenstand", so Svetits "und kann sowieso nicht mit der Manschaft trainieren."

Constantini und Svetits unbeeindruckt

Ansonsten sind weder Svetits noch Constantini von der Niederlage gegen Untersiebenbrunn beunruhigt, auch wenn sie vor den wohl nicht erfreuten Augen des großen Spenders Frank Stronach passierte. Svetits: "Die Austria hat im Frühjahr viele Endspiele, die Spieler müssen mich überzeugen." Constantini: "Ich habe noch probiert, wir müssen aber noch schneller werden."

Barisits behebt Schaden

Die Aufbauarbeit von Norbert Barisits, der seit kurzem bei der Austria Nachwuchskoordinator und seit langem ein Verfechter neuester Trainings-Methoden ist, hat Untersiebenbrunn (Budget rund zwölf Millionen) in die Erste Division gehoben und baut Spieler (Königshofer, Krajic, Scharner) wieder für die Austria auf, die bei der Austria Schaden nahmen. Insofern ist die Niederlage der Austria zukunftsweisend. (josko, Printausgabe DerStandard, 15.02.2002)

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