Arnie lobt Georgie und schimpft Billie

18. Februar 2002, 14:58
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Action-Superstar Schwarzenegger rühmt die derzeitige US- Außenpolitik: "Die Republikaner können das besser"

Hamburg/Los Angeles - Actionstar Arnold Schwarzenegger hat die Außenpolitik des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton als "Desaster" bezeichnet. "Die Republikaner können das besser", sagte der 54-Jährige der Hamburer Zeitschrift "TV Spielfilm". Die USA etablierten sich als Weltpolizei, und "dann müssen wir auch reingehen und alle gleich behandeln, ob das Somalia, Afghanistan oder Pakistan ist", meinte der gebürtige Österreicher. "Clinton hatte nicht das Zeug dazu."

Den Terroristen klar machen, dass sie am kürzeren Hebel sitzen

In Afghanistan sei es vorbei, "aber gleich nebenan kann sich wieder etwas entwickeln." Man müsse den Terroristen "klar machen, dass sie am kürzeren Hebel sitzen", so Schwarzenegger. "Wir müssen fragen: Woher kommt der Hass auf Amerika?" Amerikaner würden zum Beispiel in Saudi-Arabien viel Geld für das Öl ausgeben, "und die Top-Leute dort leben in goldenen Palästen mit Rolls-Royce. Nur die Bekloppten arbeiten zwölf Stunden am Tag für sieben Dollar und beschuldigen dann die USA, sie hätten diese Situation geschaffen."

Wer ist ein Terrorist?

In einem Interview der Zeitschrift "Tomorrow" äußerte er sich besorgt. Die USA hätten in Afghanistan "einen guten Job gemacht, aber was geschieht danach?" Schwarzenegger fügte hinzu: "Man kann doch nicht einfach dem Terrorismus den Krieg erklären, ohne zu definieren, wer ein Terrorist ist." (APA/AP)

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