Das kann teuer werden

14. Februar 2002, 17:40
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Ein Viertel der AutofahrerInnen ohne gültige Vignette unterwegs - Strafrahmen bis zu 2.180 Euro

Wien - Rund 23 Prozent der österreichischen AutofahrerInnen haben noch nicht die neue lila Mautvignette für das Jahr 2002 aufgeklebt. Diese Zahlen wurden am Donnerstag erhoben, berichtete der ARBÖ in einer Aussendung. 886 Fahrzeuge wurden dabei am Ende der Westautobahn in Wien unter die Lupe genommen.

Fast ein Viertel ohne gültige Vignette

Nur 77 Prozent der gecheckten Fahrzeuge hatten laut ARBÖ ein neues Mautpickerl. Zwei Drittel der "Vignettensünder" hatten noch die alte orange Vignette für 2001 auf der Scheibe kleben, ein Drittel war ganz "ohne" unterwegs. Das Ergebnis der Blitzerhebung zeige, dass fast ein Viertel der Fahrzeuge ohne gültige Vignette unterwegs ist. Dies bezeichnete der Club als unfair gegenüber der Mehrheit der Kraftfahrer.

Nur zwei Vignetten dürfen kleben

Der ARBÖ wies auf die Bestimmung hin, wonach auf der Windschutzscheibe nur maximal zwei österreichische Mautvignetten kleben dürfen. Rund rund sieben Prozent der überprüften Pkw hatten drei Pickerl auf der Scheibe angebracht. Als "rekordverdächtig" wurden sieben Autos bezeichnet, die mit vier Mautpickerln die Frontscheibe zugepflastert hatten.

Strafe von 120 Euro

Es komme aber nicht auf die Zahl der Vignetten an, sondern auf das gültige lila Pickerl, hieß es. Wer ohne gültigen Mautkleber im Autobahn- und Schnellstraßennetz erwischt wird, muss mit einer Ersatzmaut von 120 Euro (1.651 S) oder mit einer Anzeige rechnen, deren Strafrahmen bis maximal 2.180 Euro (29.997 S) reicht. (APA)

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