Sun.at rüstet für "die Schlacht" gegen Microsoft

13. Februar 2002, 19:07
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Wettlauf zwischen Java und .Net bedingt Tauziehen um Entwickler

Sun Microsystems wirbt verstärkt um Entwickler. "Die jüngste Linux-Offensive des Konzerns dient vor allem dazu, diese Entwicklergemeinschaft zu erreichen. Sun wechselt deswegen nicht ins Linux-Lager", erklärte der Sun .at Chef, Donatus Schmid, am Mittwoch, auf der exponet 2002 gegenüber pressetext.austria.

"Das wollen wir nicht aufgeben und neu anfangen."

"Wir haben mit Solaris in den vergangenen Jahren ein Betriebssystem, das für den High-End-Bereich abgestimmt ist, entwickelt. Das wollen wir nicht aufgeben und neu anfangen."

"Hier findet die Schlacht statt"

Für Sun ist das Tauziehen um die Entwickler entscheidend für die zukünftige Entwicklung in der IT-Branche. "Hier findet die Schlacht statt", so Schmid, anspielend auf den Wettlauf zwischen Suns Java und Microsoft .Net-Initiative für die zukünftigen Webservices. Dem Softwarekonzern wirft Schmid hier eine "brutale Polarisierung" vor. Microsoft biete ein integriertes Produkt an, das andere Anbieter ausschließt, während Sun mit Java und seiner Sun ONE-Strategie auf offene Technologien setze.

"Ohne Technologie sind die einzelnen Unternehmen austauschbar"

In der strategischen Ausrichtung sieht sich das Unternehmen vor allem als Server-Spezialist, der auf eigene Technoliogien setzt. Der Konzern will nicht ins Service-Geschäft oder als Komplettanbieter auftreten. "Wir konzentrieren uns vor allem auf unsere eigene Technologie. Ohne Technologie sind die einzelnen Unternehmen austauschbar", so Schmid.

Schmid rechnet damit, dass nach dem schwierigen Geschäftsjahr 2000/2001 Sun bis zur Jahresmitte wieder eine schwarze Null im Ergebnis hat. Der Konzern beobachtet seit dem vergangenen Quartal einen stetigen Aufwärtstrend.(pte)

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